Die Silener 4. Klässler setzen sich für den Lebensraum der Zauneidechse ein
Im Sommer 2018 wurde für Schulen in der Innerschweiz ein Projekt der Albert Köchlin Stiftung zum Schutz der Zauneidechse ausgeschrieben. Mitmachen konnten Klassen von der 3. bis 6. Klasse von Gemeinden in denen Zauneidechsen nachgewiesenermassen leben.


Die dritte Klasse Silenen meldete sich für diesen Einsatz an. Nach einem Vorgespräch mit dem Projektleiter Philipp Christen wurde das weitere Vorgehen besprochen. Für uns Drittklässler wurden Einsätze im Frühjahr und Herbst 2019 geplant. Ein weiterer Einsatz wird im Frühjahr 2020 stattfinden.

Nachdem wir uns mit einer von der Albert Köchlin Stiftung aufbereiteten Unterrichtseinheit viel Wissen über die Lebensweise der Zauneidechse angeeignet hatten, war es am 2. April endlich so weit. Wir trafen uns im Wylerschachen bei bestem Wetter, wo uns Wisi Zgrggen mit seiner Lehrtochter Michèle schon erwartete. Nachdem Wisi den Arbeitseinsatz erklärt hatte,  machten wir uns, mit Handschuhen ausgerüstet, sogleich an die Arbeit. Wir mussten für neun Asthaufen Äste und Zweige einsammeln. Wir schleiften oder trugen die Äste und warfen sie auf die bereits vorhandenen Haufen. Eine Karrette erleichterte uns die Arbeit sehr. Jedes Kind durfte die Karrette dabei mehrmals ausleeren.

Nach der wohlverdienten Pause, mit einem feinen, offerierten Znüni, ging die Arbeit weiter. Wir merkten bald, dass es noch viel zu tun gab und wurden auch ein wenig müde. Aber weil wir wussten, dass wir für die Zauneidechse geeignete Lebensräume schaffen wollten, arbeiteten wir pausenlos bis um 11 Uhr weiter. Müde aber stolz auf unserer Arbeit verabschiedeten wir uns von Wisi und Michèle und machten uns auf den Heimweg.

Am 1. Oktober begaben wir uns für den zweiten Einsatz für die Zauneidechsen auf den Weg in den Wylerschachen. Wir mussten diesmal einen Teil des Waldrandes auslichten.

Dies haben die Viertklässler dazu geschrieben: „Wisi Zgraggen erklärte uns, wie man einen Baum fällt. Dann durften wir auswählen ob wir alleine oder zu zweit arbeiten wollten. Dann ging es los. Wir sägten und sägten bis es eine Pause mit Kuchen und etwas zum Trinken gab. Nachher ging die Arbeit weiter. Am Schluss sah man einen Riesenunterschied von vorher und nachher. Nun haben die Zauneidechsen wieder mehr Licht und Wärme.“ – „Das beste war das Sägen. Es hat viel Spass gemacht, es war ziemlich streng. Ich habe mit meinen zwei Kollegen am meisten Bäume gefällt.“ – „Nachdem wir die Äste auf einen riesengrossen Haufen geworfen hatten bekamen wir Äpfel.“ – „Zum Schluss durften wir noch einen grossen, morschen Baum fällen, diesen versuchten wir miteinander zu tragen, er war aber viel zu schwer. Es war aber trotzdem lustig und wir haben nachher eine ganz grosse Beige gehabt.“ – „Am Schluss haben wir nochmals einen Apfel auf den Heimweg bekommen.“

Herzlichen Dank an Wisi Zgraggen und an die Albert Köchlin Stiftung. „Es war cool und hat mega Spass gemacht.“

 

Suche