Die 2. Klasse aus Amsteg verwandelte sich in einen Indianerstamm und begab sich zwei Tage lang auf die Suche nach der goldenen Feder. Dafür mussten sie sogar im Tipi übernachten.

Am vergangenen Donnerstag, 20.09. machte sich der Indianerstamm der 2. Klasse aus Amsteg auf die Suche nach der goldenen Feder. Mit guter Ausrüstung versammelten sich die Indianer bei schönstem Herbstwetter am Morgen auf dem Schulhausplatz. Als erstes zogen sich die Kinder ihre selbstgemachten Indianerbekleidung an. Anschliessend wurden sie vom Häuptling über ihre bevorstehenden Aufgaben informiert. Während den zwei Tagen mussten immer wieder knifflige Aufgaben gelöst werden. Meisterten die Indianerkinder diese erfolgreich, wurden sie mit einem Kartenausschnitt belohnt, welche letztendlich den Standort der goldenen Feder preisgab. Bei der ersten Aufgabe mussten sich die Indianerkinder in Gruppen genau nach Vorgabe schminken, was sie mit Bravour meisterten. Dann endlich ging es los: mit Bus, Zug, Schiff, Postauto und Seilbahn war die Reise äusserst abwechslungsreich. Letztendlich kamen alle mit grosser Neugier auf dem Bergbauernhof Bodmi ob Seedorf an. Zuerst wurde das grosse Tipi mit den Schlafplätzen inspiziert und bewundert. Doch der Hunger meldete sich bald. Im Wald wurde auf dem Feuer das Mittagessen gekocht und gegessen. Schlag auf Schlag ging es weiter. Eine neue Aufgabe wurde den Kindern gestellt. Die Waldregeln mussten zusammengesetzt werden und auswendig aufgesagt werden. Auch dies wurde mit weiteren Kartenausschnitte belohnt. Ein weiteres Highlight war das Ponyreiten und Eselputzen. Auch die Kaninchen wurden bestaunt und kriegten Streicheleinheiten. Weiter auf dem Programm stand anschliessend das Anfertigen von Pfeil und Bogen sowie das Knüpfen von Freundschaftsbänder und der Herstellung von Federschmuck. Schon bald kamen Rauchzeichen aus dem Wald, welche das Nachtessen ankündigten. Mit einem leckeren Indianereintopf wurden die hungrigen Indianermäuler gestillt. Nach dem alle wieder Energie tanken konnten, ging es auf zum Pfeilbogenwettschiessen. Der Beste Pfeilbogenschütze wurde auserkoren und mit einem weiteren Kartenausschnitt belohnt. Die Nacht brach langsam über das Tipilager herein und nach einer kurzen Geschichte mit Bettmümpfeli ging es mit Stirnlampe durch den Wald in das Schlafgemach zurück.

Nach einer erholsamen Nacht gab es ein ausgewogenes Frühstück. Gestärkt konnte die letzte Etappe und somit die Suche nach der goldenen Feder in Angriff genommen werden. Mithilfe aller Kartenteile und einem Schlussspurt fand der Indianerstamm letztendlich die goldene Feder hinter einem Baumstrunk. Mit der Trophäe in der Hand reisten die Kinder glücklich und müde wieder zurück nach Amsteg. Es war für die Kinder, sowie die Begleitpersonen ein abenteuerliches Erlebnis, dass noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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