In den vergangenen zweieinhalb Wochen haben sich die 1. und 3. Klasse aus Amsteg gemeinsam mit den Themen rund um «Notsituationen» befasst. Die Thematik hat es ermöglicht, vor allem auch praktisch und handelnd zu Lernen und Arbeiten. So haben wir durch Rollenspiele das Alarmieren geübt und mit den Fachleuten vom Samariterverein Silenen die wichtigsten Handgriffe bei Notfällen gelernt. An dieser Stelle gilt den drei Samariterfrauen ein herzliches Dankeschön für die tolle Instruktion.

Im altersdurchmischten Lernen war nicht nur fachliches Wissen gefordert, sondern es waren auch soziale Kompetenzen gefragt. So galt es miteinander und voneinander zu lernen, aufeinander Rücksicht zu nehmen und einander zu helfen.

Das Highlight der Unterrichtssequenz war sicherlich der Besuch der Rega-Basis in Erstfeld. Dieser hat uns spannende Einblicke in die Arbeit und Infrastruktur der Rega gewährt. Es folgte ein Höhepunkt nach den Andern. So konnten wir zuerst den Rega-Helikopter von Nahem betrachten, durften Pilotenluft schnuppern und wurden von der diensthabenden Ärztin höchstpersönlich instruiert. Die Kinderaugen leuchteten und das Herz fing dann noch schneller zu schlagen an, als die Rega-Crew zu einem echten Einsatz gerufen wurde. Bei diesem einmaligen Erlebnis hautnah dabei zu sein, wird bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben. Jedoch stand bereits das nächste Ereignis an. Im Hangar wurden die Kinder an einer simulierten Rettungswinde in die Luft befördert, um das Gefühl eines entsprechenden Einsatzes zu erleben. Grosses Gekicher brach aus, als die beiden Lehrerinnen durch die Luft schwebten. Wenn es nach den Kindern gegangen wäre, würden sie jetzt noch oben hängen. ???? Für die tolle Führung und Einblicke bedanken wir uns herzlich beim Rega-Team.

Die Kinder sowie wir Lehrpersonen waren fasziniert, was die Leute der Rega tagtäglich leisten. Wer weiss, vielleicht eifern Kinder der 1. und 3. Klasse den «Helden» der Rega nach und treten in deren Fussstapfen. Aussagen wie «Ich wett später ai als das schaffä» weisen in diese Richtung.

Bericht und Fotos: Olivia Tschopp und Barbara Wipfli

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